Alcudia / Mallorca, 1999



Mallorca, von vielen als eine Ballermann-Insel angesehen, habe ich im Sommer 1999 besucht. Ich persönlich habe eine ganz andere Meinung von Mallorca und die ist alles andere als schlecht :-) Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich nicht im Süden, sondern im Norden der Insel verweilte. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, den Süden, also PALMA und auch den Ballermann anzusehen, aber der Norden der Insel gefiel mir viel, viel besser.

Gewohnt hatte ich 2 Wochen lang in Alcudia ( im Hotel Alcudia Sun Village )  oder um genauer zu sein in nächster Nähe von Alcudia, nämlich in Albufera. Dort befindet sich ein Sumpfgebiet, ein Paradies für Brutvögel, Aale, "Wildpferde", Wasserschlangen und Schildkröten, welches rund 230 Vogelarten und seltene Pflanzenarten beherbergt. Im Jahre 1988 erklärte der spanische Staat den größten Teil der Albufera zum Nationalpark.

Solche Sandkunstwerke wurden am Strand von Alcudia jeden Tag aufs neue gebaut. Wirklich was fürs Auge :-))

MALLORCA

Im westlichen Mittelmeer, vor der sspanischen Nordküste, liegt der Archipel der Balearen, zu dem außer Mallorca die Insel Menorca, Ibiza und Formentera gehören. Die Inselgruppe umfaßt eine Geamtfläche von 5014 km. Mallorca ist mit 3684 km die größte Balearen-Insel.

Die höchste Erhebung der Insel ist der im zentralen Teil gelegene PUIG MAJOR ( 1445 m )

Mallorca liegt im Bereich des subtropischen Mittelmeerklimas. Das hat zur Folge, daß die Winter ausgeglichener sind als auf dem spanischen Festland.  Mallorca ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Für Wander- und Aktivurlaub ist die Zeit der Mandelblüte ( Ende Januar bis Anfang Februar ) und das Frühjahr die schönste Jahreszeit.

Von den rund 630 000 Inselbewohnern lebt mehr als die Hälfte in der Hauptstadt Palma. Der Rest verteilt sich auf die 53 Gemeindebezirke. Mallorca ist Teil des katalanischen Sprachraumes. Die katalanische Sprache gehört zur Familie der romanischen Sprachen.

Trotz der Insellage spielt der Fischfang keine große Rolle; Mallorcas Fischgründe sind mehr oder weniger leergefischt. Um der Nachfrage gerecht zu werden, müssen sogar Fisch und Meeresfrüchte vom Festland eingeführt werden.

ALCUDIA

Der heutige Ortsname ist arabischen Ursprungs. Die Araber, diw eie die Römer in der großen Bucht im Norden der Insel gelandet waren, gründeten auf den Resten des römischen POLENTIA eine neue Siedlung, die sie STADFT AUF DEM HÜGEL nannten.

Mit viel Phantasie kann man am alten Hafen noch die Atmosphäre einer ehemaligen Fischersiedlung nachvollziehen. Der übrige Teil der lanschaftlich wunderschönen Bucht hat sich schon seit Jahren dem totalen Ferienvergnügen verschrieben. Dort findet man Hotels, Einkaufs- und Vergnügungsviertel, Retaurants, Spielhöllen und Discotheken.

CAP DE FORMENTOR

Die von der Natur eigenwillig geformte Halbinsel mit ihren steilen Felsflanken auf der einen und den lieblichen Sandstränden auf der anderen Seite ist ein beliebtes Ausflugsziel für Feriengäste aus der näheren Umgebung. Dies ist der nordöstlichste Punkt Mallorcas.

KATHEDRALE IN PALMA

Die Kathedrale wurde auf den Resten der maurischen Hauptmoschee erbaut. Jaume I. hat im Jahre 1230 den ersten Grundstein gelegt; die Bauarbeiten dauerten bis zum Jahr 1604. Das Gewölbe der Hallenkirche wird von 14 eleganten Säulen getragen, die eine Höhe von 21 m erreichen. Beeindruckend ist auch die größte der 7 Rosetten, die mit 90 m Fläche als größte Fensterrose der Welt gilt.

Kathedrale in Palma